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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 38
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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An Basilenen
Nach dem Er von Ihr gereiset war.

          Ist mein Glücke gleich gesonnen /
mich zu führen weit von dir /
O du Sonne meiner Wonnen /
So verbleibst du doch in mir.
Du in mir / und ich in dir /
sind beisammen für und für.

    Künftig werd ich gantz nicht scheuen /
Kaspis / deine fremde Fluht /
und die öden Wüsteneyen /
da man nichts / als fürchten / thut.
Auch das wilde macht mir zahm /
Liebste / dein gelobter Nahm'.

    überstehe diese Stunden /
Schwester / und sey unverwand.
Ich verbleibe dir verbunden /
und du bist mein festes Band.
Meines Hertzens Trost bist du /
und mein Hertze selbst darzu.

    Ihr / ihr Träume / sollt indessen
unter uns das beste thun.
Kein Schlaff der soll ihr vergessen.
Ohne mich soll Sie nicht ruhn.
Daß die süße Nacht ersetzt /
was der trübe Tag verletzt.

    Lebe meines Lebens Leben /
stirb nicht meines Todes Todt /
daß wir uns uns wiedergeben /
abgethan von aller Noth.
Sey gegrüßt / bald Trost / itzt Quahl
tausent / tausent / tausent mahl.

 


 

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