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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 31
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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            Wenn du mich köntest lieben /
O du mein Ich /
gleich wie ich dich /
So wär' ich ohn betrüben.
Daß du mich aber nicht hältst wehrt
das ists / das mich so sehr beschwert.

    Sonst allen dich alleine
setz' ich weit für /
das schwer' ich dir /
bey Föbus güldnem Scheine.
Bey Gott Kupido süßer Glut /
dir nur alleine bin ich gut.

    Du kanst mich ja nicht hassen /
daß ich die Zier /
so wohnt in dir /
nicht dencke zu verlassen /
die einen ieden in gemein
beweget dir geneigt zu seyn.

    Siehst du nicht / wie ich weine /
und wegen dir /
O meine Zier /
fast nicht zu trösten scheine.
Du siehst / und nimst dichs doch nicht an /
daß mir sonst niemand rathen kan.

    Ach! laß dich doch erbitten /
mein einigs Ein /
durch diese Pein /
die ich so offt erlitten.
Schaff' / Hertze / schaffe doch einmahl /
daß ich mich freue nach der Quahl.

 


 

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