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Gedichte

Paul Fleming: Gedichte - Kapitel 17
Quellenangabe
titleGedichte
authorPaul Fleming
modified20170815
typepoem
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    Tugend ist mein Leben /
der hab' ich ergeben /
                den gantzen mich /
Tugend wil ich ehren /
Tugend wird mich lehren /
was sie selbst kan mehren /
                Sie wächst durch sich.

Nicht deß Weges länge
noch deß Pfades enge
                schreckt mich davon.
Laß die Dornen stechen /
Füß' und Kleider brechen /
Sie wird alles rechen /
                durch ihren Lohn.

Weil die andern karten /
Lust und Schlaffes warten /
                so säum ich nicht.
Itzt ist zeit zu eilen /
dem wird alles feilen /
der sich wird verweilen /
                und itzt verbricht.

Alles ander' alles
hat die Art deß Palles /
                der steigt und fällt.
Schätze haben Flügel.
Ehre läßt den Zügel /
Lust kommt aus den Bügel.
                Die Tugend hält.

Hab' ich Gott und Tugend /
So hat meine Jugend /
                was sie macht wehrt.
Diese schönen beyde /
wehren allem Leide /
lieben alle Freude
                So man begehrt.

 


 

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