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Johannes Daniel Falk: Gedichte - Kapitel 2
Quellenangabe
titleGedichte
authorJohannes Daniel Falk
modified20170815
typepoem
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Das Lebenseinmaleins

nach einer bekannten Melodie

                Mit EINS da fängt das Leben an;
Mit ZWEY da wird man Frau und Mann;
Und kommen wir erst zu den DREYN:
Da fangen Kinder an zu schrey’n.
Wo DREY sind, folgt alsbald die VIER;
Stets enger wird nun das Quartier;
Bey FÜNF und SECHS giebt’s größre Noth:
Denn immer kleiner wird das Brod.
Wohl Mancher rief bey SIEBEN schon:
O weh mir armen Korydon!
So wächst die Zahl von Jahr zu Jahr,
Bis grau vor Alter wird das Haar.
Sie wandern ein – wir wandern aus,
Heut Eins, und Morgen wieder Eins:
Das ist das Lebenseinmaleins!

 


 

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