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Johann Wolfgang von Goethe: Gedichte - Kapitel 269
Quellenangabe
titleGedichte
authorJohann Wolfgang von Goethe
typepoem
created20170703
correctorgerd.bouillon@t-online.de
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    Mein Haus hat kein' Thür',
Mein' Thür' hat ke' Haus;
Und immer mit Schätzel
Hinein und heraus.

Mei Küch hat ke' Herd,
Mei Herd hat ke' Küch;
Da bratet's und siedet's
Für sich und für mich.

Mei Bett hat ke' G'stell,
Mei G'stell hat ke' Bett.
Doch wüßt' ich nit E'nen,
Der's lustiger hätt'.

Mei Keller is hoch,
Mei Scheuer is tief,
Zu oberst zu unterst –
Da lag ich und schlief.

Und bin ich erwachen,
Da geht es so fort;
Mei Ort hat ke' Bleibens,
Mei Bleibens ken' Ort.

 


 

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