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Gottfried Keller: Gedichte - Kapitel 174
Quellenangabe
typepoem
titleGedichte
authorGottfried Keller
senderh.guhl@bluewin.ch
created1999
modified20170529
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Ungemischt

       

Dass ich nicht ein jedes Atom von Wein
Mit einer Flut von Blödigkeiten büsse,
Schenke mir das blühende Gold vom Rhein
Unvermischt in seiner würz'gen Süsse!

Deine Augen lass frei von Tränen sein,
Dass die lieblichen Sterne nicht versiegen;
Weich genug droht schon der bläuliche Schein
Wie ein zartes Traumbild zu verfliegen!

Frühlingstage, Stunden der Seligkeit,
Wie sie lind in unsre Seelen rinnen!
Und wir sollten die köstliche Neige Zeit
Mit dem Gedanken der Ewigkeit verdünnen?

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