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Christian Morgenstern: Gedichte - Kapitel 59
Quellenangabe
authorChristian Morgenstern
titleGedichte
typepoem
publisherVerlag Projekt Gutenberg-DE
year2017
created20170516
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Es pfeift der Wind ...

Es pfeift der Wind. Was pfeift er wohl?
Eine tolle, närrische Weise.
Er pfeift auf einem Schlüssel hohl,
bald gellend und bald leise.

Die Nacht weint ihm den Takt dazu
mit schweren Regentropfen,
die an der Fenster schwarze Ruh
ohn End eintönig klopfen.

Es pfeift der Wind. Es stöhnt und gellt.
Die Hunde heulen im Hofe. –
Er pfeift auf diese ganze Welt,
der große Philosophe.

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