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Gedichte

Ludwig Uhland: Gedichte - Kapitel 209
Quellenangabe
typepoem
authorLudwig Uhland
publisherVerlag Projekt Gutenberg-DE
titleGedichte
created20150819
modified20170601
sendergerd.bouillon@t-online.de und andere
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Mönch und Schäfer

Mönch.
    Was stehst du so in stillem Schmerz?
O Schäfer, sag' es mir!
Wohl schlägt auch hier ein wundes Herz,
Das ziehet mich zu dir.
 
Schäfer.
Du fragest noch! O, sieh umher
In meinem trauten Thal!
Die weite Au ist blumenleer
Und jeder Baum ist fahl.
 
Mönch.
Du klage nicht! Was ist dein Weh?
Was, als ein schwerer Traum?
Bald glänzt die Blume aus dem Klee,
Die Blüte von dem Baum.

Dann steht das Kreuz, davor ich knie',
Im grünen Baumgefild;
Doch, ach, es grünt und blühet nie,
Trägt stets ein sterbend Bild.

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