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Gedichte

Ludwig Uhland: Gedichte - Kapitel 179
Quellenangabe
typepoem
authorLudwig Uhland
publisherVerlag Projekt Gutenberg-DE
titleGedichte
created20150819
modified20170601
sendergerd.bouillon@t-online.de und andere
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In Varnhagens Stammbuch

      Als Phöbus stark mit Mauern, Türmen, Gittern
Die Königsburg von Nisa half bereiten,
Da legt' er seiner Lyra goldne Saiten
Auf einen Mauerstein mit leisem Schüttern.

Die Zinne konnte nicht so sehr verwittern,
Daß nicht den Marmor noch in späten Zeiten
Selbst bei des Fingers leichtem Drübergleiten
Durchklungen hätt' ein sanft melodisch Zittern.

So legt' auch ich auf dies Gedächtnisblatt,
Das du wohl öfters, blätternd, wirst berühren,
Mein Saitenspiel, auch gab es einen Ton:

Und dennoch zweifl' ich, ob an dieser Statt
Du jemals einen Nachklang werdest spüren,
Denn ich bin Phöbus nicht, noch Phöbus' Sohn.

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