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Gedichte

Eugenie Marlitt: Gedichte - Kapitel 31
Quellenangabe
typepoem
authorEugenie Marlitt
year1994
publisherHain Verlag
addressRudolstadt - Jena
isbn3-930215-03-9
titleGedichte
created20170516
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Das einzig Wahre.

          Echt ist nur des Himmels Blau,
Denn der Wechsel, streng und rauh
Nimmt des Blütenstraußes Pracht,
Grün, das hell vom Baume lacht.
Sommers Feuerglut verfliegt
Und der flinke Bach versiegt.
Auf den Wechsel, klein und groß
Schaut der Himmel, wandellos.

Menschentreu ist Morgenduft,
Den entführt die weichste Luft,
Und die Lieb' ist über Nacht
Oft als Haß wohl aufgewacht.
Heut gehst du als Bruder mit,
Morgen dich der Hochmut tritt;
Und es beut der Lebensbaum
Statt der Frucht – zerstob'nen Traum.
Doch, wenn alles rauh verglüht
Deines Hoffens Grün verblüht
Und dein Schiff im Sturme treibt
Blick hinauf! Der Himmel bleibt!

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