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Gedichte

Eugenie Marlitt: Gedichte - Kapitel 14
Quellenangabe
typepoem
authorEugenie Marlitt
year1994
publisherHain Verlag
addressRudolstadt - Jena
isbn3-930215-03-9
titleGedichte
created20170516
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Schneesturm.

            Droben schwarze Wolken jagen
Pfeilgeschwind,
Seine schaurig wilden Klagen
Stöhnt der Wind.
Durch verfall'ner Mauer Spalten
Wirbelt Schnee,
Wie von finst'rer Macht gehalten
Starrt der See.
Und kein goldnes Sterngewimmel
Leuchtet mild,
Wie verschlossen dräut der Himmel
Schwarz und wild...
Da zerreißt der Sturm die mächt'ge
Wolkenschicht
Und ein lichter Stern das nächt'ge
Graus durchbricht!
Strahl ins Herz mir, gold'ner Schimmer,
Lind und sacht. –
Seine Sterne leuchten immer –
Drin ist Nacht!
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