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Max von Schenkendorf: Gedichte - Kapitel 99
Quellenangabe
typepoem
authorMax von Schenkendorf
titleGedichte
publisherDeutsches Verlagshaus Bong & Co.
editorEdgar Groß
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20151005
projectid5a867da8
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Sehnsucht und Ruhe.

Schon hier soll mich die Geisterliebe krönen?
    Ich glaub' es nicht, daß mir der Sieg gelungen,
    Noch immer ist der Friede nicht errungen,
    Und unaufhaltbar fließen meine Tränen.  

Von deiner Seraphsstimme Lautentönen
    In selige Bezauberung gesungen,
    Geküßt von dir, von deinem Arm umschlungen,
    Schweigt plötzlich jedes ungestüme Sehnen.

So können Blumen aus den Felsen sprießen,
    So kann die Ruh' selbst in der Sehnsucht liegen
    Und Feindliches vereint zusammenfließen;

Wenn wir uns kindlich an die Mutter schmiegen,
    Wenn wir genügsam, was sie beut, genießen,
    Will sie wie Kinder uns in Träume wiegen.

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