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Max von Schenkendorf: Gedichte - Kapitel 8
Quellenangabe
typepoem
authorMax von Schenkendorf
titleGedichte
publisherDeutsches Verlagshaus Bong & Co.
editorEdgar Groß
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20151005
projectid5a867da8
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Als der Prinz von Brasilien Europa verließ.

Ein frischer Wind mag deine Segel schwellen,
Du wackrer, frommer Held!
Dich tragen stolz die leichten Wellen
Nach deiner neuen Welt.

Schon hebt sie sich in Werdetags-Entzücken
Aus freiem Ozean,
Wie sie einst lag vor Colons Blicken
Und in Las Casas Plan.

So zog Äneas aus mit seinen Göttern
Und baut' am Tiberstrom,
Zum Trutz den Feinden und den Spöttern,
Dein Haus, o Fürstin Rom.

So flohn der Weisen und der Künstler Scharen
Einst aus dem Orient,
Verscheucht von Lanzen der Barbaren
Zum sanftern Okzident.

Ein Priester, rettest du den Sonnenfunken,
Der hier schon halb verglüht,
Daß er, von Lebenslüften trunken,
Dort neue Flammen sprüht.

Ach, Kraft und Weisheit sind aus unsern Landen
Zum Plata hingeflohn,
Und statt der Alpen wählt die Anden
Die Freiheit sich zum Thron!

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