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Max von Schenkendorf: Gedichte - Kapitel 61
Quellenangabe
typepoem
authorMax von Schenkendorf
titleGedichte
publisherDeutsches Verlagshaus Bong & Co.
editorEdgar Groß
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20151005
projectid5a867da8
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Antwort.

Es ist kein falsches Wähnen,
Kein loses Bilderspiel,
Ein tief gewurzelt Sehnen
Treibt mich nach meinem Ziel.
Mögt ihr mich Träumer schelten,
Beweinen muß ich euch,
Will nicht mit Hohn vergelten
Und lad' euch in mein Reich.

Ein Geist von oben dringet
Durch alle Völker hin;
Doch jeden Stamm bezwinget
Sein eigner tiefer Sinn.
Wie viel auch sind der Stufen
Am Thron der Ewigkeit,
Ein Volk ist hoch berufen
Vor allen weit und breit.

Das ist das Volk im Herzen
Der heil'gen Christenwelt,
Das fester alle Schmerzen
Und alle Freuden hält.
Das ist ein Volk der Treue,
Der Demut und der Kraft,
Das ist die Gottesweihe,
Die Deutschlands Würde schafft.

Es kann das Herz nur eines,
Ein einiges nur sein,
Drum soll sich des Vereines
Auch jeder Deutsche freun.
Wenn wieder sich gestalten
Das alte Deutschland soll,
So sei es nicht zerspalten,
Nicht schmach- und wundenvoll.

Ich weiß, an wen ich glaube,
Ich kenn' ein holdes Bild;
Dem Teufel nicht zum Raube
Wird, was mein Herz erfüllt:
Von einem deutschen Throne,
Von einem Eichenbaum,
Der schirmend flicht die Krone,  
Das ist kein Dichtertraum.

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