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Max von Schenkendorf: Gedichte - Kapitel 34
Quellenangabe
typepoem
authorMax von Schenkendorf
titleGedichte
publisherDeutsches Verlagshaus Bong & Co.
editorEdgar Groß
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20151005
projectid5a867da8
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An einen Herrn.

Bist noch immer nicht erwacht?
Und es hat so hell geklungen
Stahl, von Männerhand geschwungen,
In der finstern Nacht.

Bist noch immer nicht erwacht?
Ketten klirrten, kühn zerbrochen,
Und im Wetter hat gesprochen
Gottes heil'ge Macht.

Bist noch immer nicht erwacht?
Schau' den Freiheitstag sich röten,
Alle Völker stehn und beten
In der Rüstung Pracht.

Bist noch immer nicht erwacht?
Deine Ahnen rufen Wehe!
Geister schreiten von der Höhe
Für den Enkel in die Schlacht.

Bist noch immer nicht erwacht?
Satan harrt   ein Fürst der Sklaven  
Hat, auf daß sie wärmer schlafen,
Flammen angefacht.

Bist noch immer nicht erwacht?
Mögen denn dich furchtbar wecken
Des Gerichtes bleiche Schrecken
In der letzten Nacht.

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