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Max von Schenkendorf: Gedichte - Kapitel 145
Quellenangabe
typepoem
authorMax von Schenkendorf
titleGedichte
publisherDeutsches Verlagshaus Bong & Co.
editorEdgar Groß
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20151005
projectid5a867da8
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Das Bad Ems.

Letztes Gedicht des Verfassers.

Den leichten Morgenträumen
Enteil' ich froh und schnell
Und nahe sonder Säumen
Dem wunderbaren Quell.

Zur Tiefe steig' ich nieder,
Da quillt es reich und warm,
Da senken sich die Glieder
In milden Liebesarm.

O Liebesfüll', o Gnade,
Wie selig, wer euch schaut,
Wenn ihr auf unsre Pfade
Die süßen Wunder taut.

Was bricht aus Felsenklüften?
Was blüht an manchem Strauch?
Was weht in milden Lüften?
Der ew'gen Liebe Hauch.

O Quell, ich muß dir danken,
Genesen will ich hier,
Die seligsten Gedanken
Erfüllen mich bei dir.

Und soll der Leib versinken
In dunkle Grabesnacht,
Vom Wasser will ich trinken,
Das ewig lebend macht.

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