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Max von Schenkendorf: Gedichte - Kapitel 133
Quellenangabe
typepoem
authorMax von Schenkendorf
titleGedichte
publisherDeutsches Verlagshaus Bong & Co.
editorEdgar Groß
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20151005
projectid5a867da8
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Meiner Liebsten.

Nie soll mich die Wahl gereuen,
Und ich sage feierlich,
Könnt' ich auch noch zehnmal freien,
Zehnmal freit' ich, Liebste, dich!

Führt mich abwärts auch die Straße
Stundenweit und meilenweit,
Kenn' ich dennoch keine Maße
Für die Treu und Zärtlichkeit.

Muß ich wieder einsam feiern
Unser schönes Hochzeitfest,
Will ich doch den Bund erneuern,
Der sich nicht zerreißen läßt.

Laß uns wie zwei Bundsgenossen
Unsre Pilgerpfade gehn,
Unsre Ehe ward geschlossen,
Wo vor Gott die Engel stehn.

Reich an Gnaden, arm an Ehren,
Sonder Anfang, sonder End',
In die Ewigkeit soll währen
Dies hochwürd'ge Sakrament!

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