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Max von Schenkendorf: Gedichte - Kapitel 108
Quellenangabe
typepoem
authorMax von Schenkendorf
titleGedichte
publisherDeutsches Verlagshaus Bong & Co.
editorEdgar Groß
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20151005
projectid5a867da8
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Bernsteinfischerlied.

Preis dem heil'gen Küstenhüter,
Der die wunderbaren Güter
Uns gereicht aus tiefer Flut!
Bei dem ersten Morgenstrahle
Füllen wir mit Gold die Schale,
Schöpfen wir das Sonnengut.

Welch ein Reichtum! Welche Fülle!
Bist uns nah in Geisterhülle,
Heil'ger Vater Adalbert!

In das weite Meer versunken,
Von den Wellen eingetrunken
Ist ein sel'ges altes Land.
Fischer schaun es noch in Träumen,
Tropfen von den Lebensbäumen
Sammeln wir mit reiner Hand.

Alle treibt ein gläubig Sehnen,
Und in schwachen Fischerkähnen
Wagen wir die heil'ge Fahrt.

Mutig selbst auf Todeswegen
Schiffen wir dem Licht entgegen,
Dürstend nach so hohem Preis.
Werden wir hinabgezogen,
Kühlet im Gezelt der Wogen
Unsre Gluten goldnes Eis.

In der heil'gen Frühe kommen
Unsre Güter angeschwommen,
Licht und Wasser sind uns hold.

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