Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Theodor Körner >

Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 88
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
Schließen

Navigation:

Muth

Hinaus, hinaus ins rasche Leben,
Die Brust dem Sturme preisgegeben,
    Frisch durch die Brandung, kühnes Herz!
Die Männerfaust zertheilt die Wellen,
An Klippen mag die Kraft zerschellen,
    Des Auges Strahl fliegt himmelwärts!

Hab' ich doch längst in heil'gen Stunden
Des Lebens Zaubergruß gefunden;
    Er jauchzte Muth und Sehnsucht wach
Und haucht nun durch des Sturmes Wüthen
Den ganzen Frühling seiner Blüthen
    Mir in melod'scher Ahnung nach.

An ihrer Brust, an ihrem Herzen
Zur Freude werden meine Schmerzen,
    Und meine Freude Seligkeit.
Mein Himmel blüht auf ihren Wangen,
Von ihren Armen treu umfangen,
    Vergess' ich Deine Donner, Zeit!

Und drum hinaus ins rasche Leben,
Drum durch die Brandung ohne Beben,
    Drum ohne Furcht hinaus, hinaus!
Zwei Herzen, die sich treu verschlungen,
Ziehn, nicht von Tod und Zeit bezwungen,
    Mit Gottes Sieg ins Vaterhaus.

 << Kapitel 87  Kapitel 89 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.