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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 85
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Wiegenlied

Auf eine russische Volksmelodie.

Frei noch von des Lebens Schmerzen,
Unter Kinderspiel und Scherzen,
An dem treuen Mutterherzen
    Schläfst Du ruhig ein.
Und nun liegst Du in der Wiege,
Und ich wehre jeder Fliege;
Ach, wie heiter Deine Züge
    Und wie engelrein!

Magst Du aus dem Schlummernachen,
Spät nach fröhlichem Erwachen,
Deiner Welt entgegenlachen!
    Liebchen, rühr' Dich nicht!
Mögen nie des Lebens Qualen,
Nur der Freude helle Strahlen
Sich in Deinen Augen malen,
    Süß wie Morgenlicht!

Noch war Deine Welt nicht trübe; –
Daß sie ewig klar Dir bliebe! –
Noch ist Deiner Mutter Liebe
    All Dein Paradies.
Noch wird in der Brust Bewegen
Sich kein finstres Traumbild regen;
Schlummre unter Gottes Segen!
    Schlummre sanft und süß!

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