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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 78
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Des Sängers Lied zu den Sternen

Nach der Weise: God save the king.

Die Ihr dort oben zieht,
Hört Ihr des Sängers Lied,
    Das zu Euch spricht? –
Frei durch des Lebens Plan
Von Lebens Anfang an
Geht Eure stille Bahn
    Ewig im Licht.

Seid mir doch eng vertraut!
Hab' ich Euch angeschaut,
    Wird mir so klar,
Wird mir das Herz so weich.
Drei Wünsche hab' ich gleich,
Drei Wünsche nenn' ich Euch:
    Macht mir sie wahr!

Erst ist's der Liebe Glück;
Bringt es mir schön zurück,
    Wie ich's gewählt!
Hab' ich's doch einst gewußt,
Hier in der vollen Brust,
Hab' sie gefühlt, die Lust,
    Die mir jetzt fehlt.

Dann sei ein schöner Lohn
Für meines Liedes Ton
    Mir einst geschenkt:
Macht, daß ein deutscher Mann,
Hört er mein Singen an,
Dran sich erfreuen kann,
    Gern mein gedenkt!

Und wenn ich scheiden muß,
Rufe der Genius
    Mich, Schwanen gleich!
Trage mein volles Herz,
Frank von der Erde Schmerz,
Sonnenrein sonnenwärts,
    Sterne, zu Euch!

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