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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 39
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Liebeständelei

Süßes Liebchen, komm zu mir!
Tausend Küsse geb' ich Dir.
    Sieh mich hier zu Deinen Füßen!
Mädchen, Deiner Lippen Gluth
Giebt mir Kraft und Lebensmuth.
    Lass Dich küssen!

Mädchen, werde doch nicht roth!
Wenn's die Mutter auch verbot, –
    Sollst Du alle Freuden missen?
Nur an des Geliebten Brust
Blüht des Lebens schönste Lust.
    Lass Dich küssen!

Liebchen, warum zierst Du Dich?
Höre doch und küsse mich!
    Willst Du nichts von Liebe wissen?
Wogt Dir nicht Dein kleines Herz
Bald in Freuden, bald in Schmerz?
    Lass Dich küssen!

Sieh, Dein Sträuben hilf Dir nicht;
Schon hab' ich nach Sängers Pflicht
    Dir den ersten Kuß entrissen! –
Und nun sinkst Du liebewarm
Willig selbst in meinen Arm,
    Läßt Dich küssen!

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