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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 21
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Leichter Sinn

Muthig durch die Lust des Lebens,
    Muthig durch des Lebens Qual!
Deine Sehnsucht ist vergebens
    Nach dem hohem Ideal.

Gern gehorche jedem Triebe,
    Trotze nur der Leidenschaft;
Selbst nicht die Gewalt der Liebe
    Zügle Deine freie Kraft!

Ja! in schöner Frauen Armen, –
    Höre, was die Klugheit spricht, –
Freudig darf Dein Herz erwarmen,
    Deine Ruhe opfre nicht!

Sorglos durch die Welt sich schlagen,
    Immer vorwärts, nie zurück,
Auf die Freiheit Alles wagen,
    Bringt dem Herzen Heil und Glück.

Schwert und Männerkraft verrostet,
    Liegt es lange müßig still;
Der hat nie das Glück gekostet,
    Der's in Ruh genießen will.

Muthig nach dem flücht'gen Glücke,
    Nach durch Sturm und Sonnenschein!
Greife schnell zum Augenblicke!
    Nur die Gegenwart ist Dein.

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