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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 204
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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An Isidorus

Auf dem Marsche gedichtet, an Heinrich Graf v. Löben, als Schriftsteller bekannt unter dem Namen »Isidorus Orientalis.«

Am 5. April 1813.

Rasch im Sturme des Kriegs begrüß' ich den Freund; mich entführen
    Schnell die Wogen der Fluth, der ich mich freudig vertraut.
Rauschend stürmen sie fort bis zum Meere durch Klippen und Brandung;
    Doch auch der Spiegel des Meers mehrt noch den zitternden Schlag.
Und was im nebelnden Schaum der muthige Bach sich geträumet,
    Wird in der Stille des Meers klares, lebendiges Sein.

 


 

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