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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 200
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Beim Tode eines Kindes

1812.

    Eine früh gebrochne Knospe,
Kaum des Frühlings sich bewußt,
    Nahm der Geist der ew'gen Liebe
An die treue Vaterbrust.

    Mutter, trockne Deine Thräne,
Die den zarten Knaben ruft!
    Vater, lass' das stille Jammern,
Weine nicht an seiner Gruft!

    Denn die Blüthe, die des Lebens
Wettersturm vielleicht geknickt,
    Hat ja nun in Gottes Sonne
Schon den zarten Kelch erquickt.

    Und so schleiche Trost und Hoffnung
Euch ins wunde Herz hinein!
    Mag der früh verklärte Engel
Künftig Euer Schutzgeist sein.

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