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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 192
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Zueignung der »Dramatischen Beiträge«

an Ihre Durchlaucht
die Frau Anna Dorothea, Herzogin von Kurland und Semgallen.

(Wien, am 1. Januar 1813.)

    Es stürzte sich in markenlose Räume
Mit dunkler Sehnsucht mein verwegner Lauf.
Der wilde Sturm brach mir die schönsten Keime,
Ich starrte finster in die Nacht hinauf; –
Da ging auf einmal in der Welt der Träume
Ein Sternenbild mit Strahlen-Anmuth auf
Und zeigte mir mit liebevoller Klarheit
Die Blüthenbahn zum Tempelkreis der Wahrheit.

    Ihr zog ich nach und pflückte mir am Wege,
Bald hier, bald dort, bescheidner Knospen Strauß; –
Wenn ich ihn jetzt auf diesen Altar lege,
Schlägt wol das Sternenbild die Gabe aus? –
Laut sagen mir's des Herzens laute Schläge,
Spricht es die Lippe auch nur schüchtern aus:
Einst, wenn die Nebel meiner Bahn verschwinden,
Darf ich die Blüthen Dir zum Kranze winden.

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