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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 188
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Zum 11. März 1811

Der 11. März war der Geburtstag von Körner's Mutter.

In weite Ferne
Ueber der Berge blaue Höhen
Auf leichten Schwingen,
Mit Windeswehen,
Drängt sich das Lied.
Lass es glühen und singen
Und wiegen und wehen
Ueber die Berge
Und über die Höhen
In die Ferne hinaus
    Zum Vaterhaus!

Lass es sagen und walten
Im Kreise der Lieben
Vom fernen Sänger und seiner Treu'!
Liebe kann nicht veralten,
Wo Treue geblieben;
Liebe bleibt neu.
Und tritt auch der Sänger
Nicht mit zur Feier,
Im Tönen der Leyer
    Ist er Dir nah.

Zwar was ihm lebendig
Im Herzen glüht,
Das spricht keine Leyer.
Das singt kein Lied.
Aber das Lied will sich doch gestalten,
Will nicht im Herzen traurig vergehn,
Will bei den Lieben sich freudig entfalten,
Will sie in leichten Tönen umwehn.
Drum über die Berge
Und blauen Höhen
In weite Ferne
Hinaus, hinaus,
Zum Kreise der Lieben,
    Zum Vaterhaus!

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