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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 186
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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An Emma

Dies Gedicht trägt im Manuskript des Dichters das Datum »den 19. April 1809« (Emma's Geburtstag) und die Unterschrift »Theodor«.

Charade.

Der heil'gen Liebe zarte Spur,
Das schönste Bündniß der Natur,
Sprich, Emma, wirst Du es erkennen?
Mein erstes Silbenpaar soll Dir es nennen.

Doch was die Seele süß verwebt,
Daß Herz an Herz gewaltig strebt,
Als wollt' es seinen Tag ergründen,
Das mag die dritte Silbe Dir verkünden.

Das Ganze reich' ich Dir zu Deinem Feste,
Du nimmst das kleine Opfer an.
Es ist das Schönste, ist das Beste,
Was Dir der Bruder geben kann.

Doch kann ich Dir nicht selbst erscheinen;
Drum wird es nur zum süßen Gruß.
Erst, wenn wir wieder uns vereinen,
Beim Wiedersehn den Bruderkuß!

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