Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Theodor Körner >

Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 152
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
Schließen

Navigation:

Vom böhmischen Sitze

Den 8. Juli 1810.

Wie soll ich mir das innre Sehnen deuten?
    Was ist mein Herz nach Sang und Tönen lüstern?
    Die Stimme will dem Liede sich verschwistern,
    Es greift die Hand begeistert in die Saiten. –

Dort, wo die Buchen kühlen Schatten breiten
    Und still und grün der Fürstin Platz umdüstern,
    Da will das Lied in schöner Nähe flüstern,
    Am schönen Blick sich sonnen und sich weiden.

Könnt' ich nur jetzt der Welten Druck besiegen,
    Mit Liedes Wehn wollt' ich hinüber fliegen,
    In stiller Lust zu ihren Füßen liegen! –

Doch eine Thräne perlt in meinen Augen;
    In Sang und Liederkampf muß ich mich tauchen,
    Den tiefen Schmerz der Sehnsucht auszuhauchen!

 


 

 << Kapitel 151  Kapitel 153 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.