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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 150
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Am 3. Februar

Dieses und das nächstfolgende Sonnett richtete Körner an seine Pathin und mütterliche Freundin, die Herzogin Dorothea von Kurland, zu deren Geburtstage am 3. Februar.

Ein stilles Lied aus dem entfernten Norden,
    Das kaum zu Deines Festes Glanz sich traute
    – Ein Jüngling schlug die ungeübte Laute –
    Klingt vor des Schlosses reichgeschmückten Pforten.

Es bebt dahin in kaum verstandnen Worten;
    Denn vor dem Blick, der so viel Edles schaute,
    Dem sich der Schönheit Räthselwort vertraute,
    Verstummt der Geist in schüchternen Akkorden.

Lass' ihn verstummen! – Was die Töne sagen,
    Was in der Seele reichen Frühlingstagen
    Die Schwestern, Phantasie und Liebe, tragen,

Das klingt und lebt, wenn aller Schein verglühte,
    Im stillen Herzen eine ew'ge Blüthe; –
    Ein wahr Empfinden wird auch still zum Liede.

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