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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 149
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Mit den Knospen

1810.

Darf ich Dir wol des Liedes Opfer bringen?
    Darf meine Muse scheu und still es wagen,
    Was sie gefühlt, begeistert Dir zu sagen?
    Und wird das Streben meiner Brust gelingen?

Noch schwebt das Lied auf ungewohnten Schwingen,
    Noch kann es nicht der Wolken Druck ertragen;
    Doch will das Herz das ferne Ziel erjagen
    Und aufwärts zu dem Sonnentempel dringen.

Drum magst Du mir mit güt'gem Blick vergeben,
    Wenn auch mein Lied auf regellosen Spuren
    Durch Qual und Lust in wilden Tönen schweift;

Von Wahrheit doch zur Liebe geht sein Streben,
    Zum süßen Einklang höherer Naturen,
    Und – meine Blüthen sind noch nicht gereift.

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