Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Theodor Körner >

Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 148
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
Schließen

Navigation:

An Karoline Pichler

Ein Brief von Karoline Pichler hatte dem Dichter ihren Dank ausgesprochen für den Genuß, den ihr und ihrem Kreise Körner's Vorlesung der »Rosamunde« (November 1812) bereitet hatte. Das Sonnett ist die Antwort auf jenen Brief.

Einen Berg sah ich durch Nebel steigen, –
    Scheint in goldner Morgengluth zu schwimmen,
    Und ein Jüngling will ihn rasch erklimmen,
    Wo sich schroffe Felsenwände neigen.

Oben schlingt sich ein vertrauter Reigen,
    Eine klingt ihm hold aus allen Stimmen,
    Und er ruft: Ich will den Berg erklimmen,
    Mögt Ihr gütig wol den Pfad mir zeigen?

Sanft verläßt die Eine ihre Stelle,
    Tritt heraus auf hohe Tempelschwelle,
    Und dem Jüngling wird das Auge helle.

Und es faßt sein Herz mit Sturmeswehen:
    Aufwärts, aufwärts nach den goldnen Höhen,
    Wo die Glücklichen am Ziele stehen!

 << Kapitel 147  Kapitel 149 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.