Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Theodor Körner >

Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 147
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
Schließen

Navigation:

An Brockmann's Freunde

Franz Karl Brockmann starb 1812 in Wien, wo er seit dem Jahre 1777 als einer der bedeutendsten Schauspieler Deutschlands thätig gewesen.

Am 12. April 1812, während des Mozart'schen Requiems in der Augustiner-Kirche.

Ein Schwanenlied, aus Meisterbrust gesungen,
    Das Leben mit dem Tode zu versöhnen,
    Ruft unsern Freund in tiefverschlungnen Tönen
    Und stirbt in klagenden Erinnerungen.

Der Schmerz gilt uns, – er hat ihn längst bezwungen;
    Uns meint das Lied! – Am Strahl des Ewigschönen
    Die heitre Künstlerstirne sich zu krönen,
    Kein größrer Sieg ist je der Kraft gelungen!

Er fühlte klar der Lieder höchstes Streben:
    Der kalten Welt, dem tiefgesunknen Leben
    Die lichte Ahnung bessrer Zeit zu geben,

Daß sich im Volk der alte Geist erneue. –
    So sank er, noch an Muth und Kunst ein Leue,
    Als schöner Traum von deutscher Kraft und Treue.

 << Kapitel 146  Kapitel 148 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.