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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 144
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Am 17. April, mit Rosen.

Wie die Knospen aus der Erde Schooße,
    Wenn des Frühlings milde Zauber walten,
    Nur im Sonnenlichte sich entfalten,
    Aufgeblüht im dunklen Blättermoose,

Sieh, so prangt auch in der Kunst das Große
    Und das Schöne aus dem Lied des Skalden,
    Nur im Kreis tieffühlender Gestalten
    Auf der Bühne reift der Dichtkunst Rose.

Und wie diese zarten Frühlingssprossen
    Ihre stillen Kelche aufgeschlossen,
    Blüthenflüsternd in der Sonne Gunst,

Reifen auch des Dichters kühne Töne,
    Der Begeistrung ungestüme Söhne,
    Nur am lichten Strahle Deiner Kunst.

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