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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 142
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Im St. Stephan

Am Charfreitage.

Die Kirche trauert, schwarze Flore wallen
    In düstern Falten von den Wänden nieder,
    Und frommer Glaube weiht die Riesenglieder
    Des Gotteshauses sich zu Grabeshallen.

Die Kerzen flammen, heil'ge Hymnen schallen,
    Der Andacht Weihe taucht sich in die Lieder,
    In tausend Seelen klingt es mächtig wieder,
    Das Herz erhebt sich, und die Nebel fallen. –

Du kniest vielleicht auch jetzt an den Altären,
    Vielleicht schmückt sich Dein Auge jetzt mit Zähren,
    Das edle Herz im Glauben zu verklären.

Vielleicht! – Der Traum wirft mich zu Gottes Füßen,
    In gleicher Andacht Deinen Geist zu grüßen.
    Begeistrung betet, und die Thränen fließen.

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