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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 141
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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An H.

W. v. Humboldt. (?)

Ich sah ein Schwärmen, sah ein buntes Treiben,
    Glückwünschend kommt der Freunde laute Menge;
    Doch vor des Lebens rauschendem Gedränge
    Muß sich der leise Gruß des Sängers sträuben.

Er will entfernt – doch nicht vergessen bleiben;
    In seines Zimmers unbekannter Enge
    Erweckt er seine schüchternen Gesänge,
    Die Freude wagt's, sie schmucklos hinzuschreiben.

Schon drängen ihn des Abschieds trübe Stunden,
    Und erst so spät hat er ein Glück empfunden,
    Und kaum genossen, ist es schon verschwunden.

Doch sprach das Glück auch nur von kurzen Tagen,
    Ich darf es doch in meinem Herzen tragen,
    Und die Erinnrung darf die Saiten schlagen!

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