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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 138
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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In Dornbach

An Körner's Braut, Toni Adamberger, gerichtet, wie aus der in des Dichters Originalhandschrift durchstrichenen ursprünglichen Fassung des letzten Verses hervorgeht. Derselbe lautete: Toni, weißt Du's, welchen Stern ich meine?

Dämmernd liegt der Abend auf den Wiesen,
    Um die Berge seh' ich's friedlich schweben,
    Fühl' ein heitres, stilles Frühlingsleben
    Muthig sich in meine Brust ergießen.

Dürft' ich Dich jetzt in die Arme schließen,
    Jetzt mit eines Kusses Wunderbeben
    Unsre Seelen in einander weben
    Und in heil'gem Liebesrausch zerfließen!

Was ich selig bin! Sieh jene Thränen
    Auf dem Blüthenstrauß. – Kennst Du das Sehnen?
    Nach der Sonne rufen diese Thränen!

Doch ein Stern, gleich ihr an Glanz und Reine,
    Geht nicht unter, glüht mit ew'gem Scheine!
    Und Du weißt es, welchen Stern ich meine. –

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