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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 136
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Das Original ist auf einen gepreßten Bogen mit Goldtinte geschrieben und trägt die Unterschrift »Theodor.«

Wie wenn die Nacht mit ihrem düstern Schleier
    In heil'ger Ruhe auf der Erde liegt,
    Bis sich die Welt in Sonnenstrahlen wiegt,
    Im Saitengold geheimnißvoller Leyer:

So plötzlich glüht der Liebe göttlich Feuer,
    Dem jedes volle Herz entgegenfliegt.
    Das Schöne kommt, und sieht, und hat gesiegt,
    Und alle Lebenspulse schlagen freier.

So ist auch mir ein schönes Bild erschienen,
    Wo Anmuth sich dem Genius verschwistert;
    Da widerstand ich meiner Sehnsucht nicht.

Und kann ich auch das Schöne nicht verdienen, –
    Was mir im liebeglühnden Herzen flüstert,
    Verschweigt des Liedes leise Stimme nicht.

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