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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 135
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Als sie eine Kornähre in der Hand zum Blühen brachte

An Mad. Hofmann, welche Körner in Karlsbad 1811 kennen lernte. Sie war eine geb. Reichenbach, und man nannte sie und ihre beiden Schwestern, die Hofräthin Pierer in Altenburg und die Banquier Reichenbach in Leipzig, wegen ihrer Schönheit und Liebenswürdigkeit »die drei sächsischen Grazien«.

Ein jeder Wunsch, den in des Herzens Räumen
    Mit zartem Sinne zarte Herzen pflegen,
    Blüht herrlich auf mit wunderbarem Segen,
    Kann nimmer seines Lebens Tag versäumen.

Und so machst Du in heitern Frühlingsträumen
    Verborgne Kraft sich in der Pflanze regen;
    Zum zweiten Male sproßt sie Dir entgegen,
    Und neue Blüthen lockst Du aus den Keimen.

Und so auch wogt, hat mich Dein Blick getroffen,
    Ein heißes Sehnen tief in meinem Busen,
    Und schneller als die Blüthe Dir geblüht,

Erglüht mein Herz mit jugendlichem Hoffen;
    Der Genius ergreift mich und die Musen,
    Und Deiner Anmuth singt mein kühnes Lied.

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