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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 134
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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Vor dem Bilde zweier Schwestern von Schick

Ein ausgezeichneter Geschichts- und Porträtmaler, der 1812, 35 Jahr alt, in Rom starb. Er porträtirte daselbst mehrmals die Mitglieder der Familie Wilhelm's v. Humboldt. Auf sein Bild der beiden jüngsten Töchter Humboldt's bezieht sich dies Sonnett Körner's.

Schönes Bild, das mir so theuer worden,
    Seh' ich Dich, ruft stiller Ahnung Walten
    Aus den wunderlieblichen Gestalten
    Mir in süßen himmlischen Akkorden.

Nein, kein Sänger malt's mit Klang und Worten,
    Wie sie blühend sich umschlungen halten
    Und voll Südens Anmuth sich entfalten,
    Stille Blumen aus dem heil'gen Norden!

Ist die Sage wahr von jenen Wesen,
    Die, im Frühling schon der Welt entnommen,
    Sich der Herr zu Genien erlesen,

Nenn' ich Euch als Engel mir willkommen,
    Ausgeschmückt mit allen Wundergaben,
    Und kein Himmel kann sie schöner haben.

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