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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 13
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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1.

Wenn der Knabe geträumt von künftiger Großthat, so jauchzt er,
    Kindlich schwärmend: Wie wird Vater und Mutter sich freun!

2.

Muthig und still wirft der Jüngling den glühenden Sinn auf das Eine,
    Und in jeglichen Traum webt er der Lieblichen Bild.

3.

Doch mit ernsterem Blick tritt der Mann in die Stürme des Schicksals,
    Und des Ruhmes Gewalt lockt ihn zum Ziele der Bahn.

4.

Aber der Greis – er knüpft seine Welt an das dämmernde Jenseits,
    Und sein sterbender Blick segnet die Träume der Brust.

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