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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 129
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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An Gustav Zedlitz

Ich fand Dich auf des Lebens bunten Wegen,
    Wir konnten nicht den gleichen Trieb verhehlen;
    Es fanden sich die gleichgesinnten Seelen,
    Und unsre Herzen flogen sich entgegen.

Wenn sich die Kräfte noch chaotisch regen,
    Wenn Jugendlust noch irren kann und fehlen,
    Der reife Sinn wird doch das Höchste wählen,
    Ein reines Streben lohnt der Götter Segen.

So wollen wir zum Bund die Hände fassen,
    In Treu' und Freundschaft nimmer von uns lassen,
    Das Edle lieben, das Gemeine hassen.

Sehn wir uns auch im Leben selten wieder.
    Wir sind uns nah im Zauberreich der Lieder,
    Und in der Kunst sind wir uns ewig Brüder.

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