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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 127
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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An Wilhelm

Den 2. Dezember 1808.

Von einer Gluth war unsre Brust durchdrungen,
    Und eine Sehnsucht war's, die aus uns sprach:
    Das dunkle Streben nach dem ew'gen Tag, –
    Und unsre Seelen hielten sich umschlungen.

Da war's, wo uns das Bundeswort erklungen.
    O! tön' es in des Herzens Doppelschlag
    Durch alle Weiten uns und Fernen nach,
    Bis wir das Ziel der ernsten Kraft errungen;

Und will uns auch das Schicksal feindlich trennen,
    Ich reiche Dir die treue Bruderhand.
    Muß ich entfernt die Lebensbahn durchrennen,

Dir bleibt dies Herz doch ewig zugewandt.
    Was hier auf Erden liebend sich begegnet,
    Das hat ein Gott zum ew'gen Bund gesegnet.

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