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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 117
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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19. Als sie von dem Brunnen Abschied nahm

»Und so leb' wohl, Du Nymphe dieser Quelle!
    »Vertrauend kam ich zu Dir hergezogen:
    »Ich bin gestärkt, Du hast mich nicht betrogen,
    »Und dankbar scheid' ich von der heil'gen Stelle!« –

Die Holde spricht's, und jetzt mit freud'ger Schnelle,
    Leicht über das Geländer hingebogen,
    Wirft sie den Becher lächelnd in die Wogen,
    Und er versinkt im Silberschaum der Welle.

Sie aber zog mit frohem Muthe weiter;
    Ich kann sie nicht mehr sehen und begrüßen. –
    Bei ihrem Anblick ward mir frühlingsheiter!

Ach! könnt' ich doch der schönern Zeit gedenken,
    Da meine Ideale mich verließen,
    Wie sie den Becher in den Strom versenken! –

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