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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 114
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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16. Hans Helling's Felsen

Wie sich die Felsenwand dort, die klippengepanzerte, aufthürmt!
    Schön in Säulen gereiht, fügt sich zum Steine der Stein.
Stolz und edel erhebt sich die Riesenpflanze des Thales,
    Und das Felsengewächs ragt aus den Wellen empor.
Mancherlei Sagen erzählt sich das Volk, und mancherlei Kunde
    Ward mir, wie sich der Berg öffne in heimlicher Nacht;
Aber mich gemahnt's wie Geisterruf aus der Ferne,
    Wie ein edleres Bild früher vergangener Zeit:
So hat Deutschland geprangt, so standen germanische Helden,
    Groß und edel und fest wie dieser heilige Fels.
Mag der brausende Fluß die Felsenritzen umschäumen,
    Ruhig stehet der Fels, seht! und es bricht sich die Fluth.
Mag es dämmern im Thal, aus der Tiefe die Nacht sich erheben;
    Aber den Gipfel des Bergs küßt noch der himmlische Strahl.

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