Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Theodor Körner >

Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 107
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
Schließen

Navigation:

9. Von Weyrothers-Ruh bei Ellenbogen

Du Schloß dort auf dem Felsen,
Du stehst so ernst und treu.
Die dunkeln Wogen wälzen
Sich unten still vorbei.

Seit vielen hundert Jahren
Grüßt Dich der treue Fluß,
Und was Du auch erfahren,
Er brachte Dir den Gruß,

Und bringt Dir ihn noch immer
Und rauscht so sanft und mild,
Und in der Wogen Schimmer
Malt sich Dein stolzes Bild.

Mir ist's, als hört' ich Worte
Wie aus vergangner Zeit,
Vom hohen Felsenorte
In Windeswehn gestreut.

Ich möchte gerne lauschen,
Was in dem Winde weht;
Doch wie der Wellen Rauschen
So Wind und Wort vergeht.

Da blick' ich still hinüber,
Die Wellen ziehn vorbei,
Die Träume ziehn vorüber,
Die Ahnung bleibt mir treu.

 << Kapitel 106  Kapitel 108 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.