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Gedichte

Theodor Körner: Gedichte - Kapitel 101
Quellenangabe
typepoem
authorTheodor Körner
titleGedichte
publisherGustav Hempel
seriesTheodor Körner's Werke. Vollständigste Ausgabe mit mehreren bisher ungedruckten Gedichten und Briefen
yearo.J.
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20150218
projectidb7b1768e
modified20170915
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3. Dorf Hammer

Freundlich an dem Berggehänge
In des Thales stiller Enge,
Freundlich, wie ich keines sah,
Liegt das liebe Dörfchen da.

Oben auf des Berges Höhen
Alte dunkle Fichten stehen,
Unten rauscht der Strom vorbei,
Und die Luft ist mild und frei.

Und ein reges volles Leben
Seh' ich Haus und Hof durchweben;
In der Hütte Tag für Tag
Rastet nicht des Hammers Schlag.

Und die hellen Funken sprühen,
Und die Eisenstangen glühen,
Von des Wassers Sturz gefaßt
Tummelt sich der Räder Last.

Aber nicht der Erde Sorgen
Will ich hier im Thal behorchen,
Nein, des Lebens Freud' und Lust
Komm' in meine junge Brust.

Unter jenen dunkeln Bäumen
Läßt es sich gar lieblich träumen,
Aus des Thales Wiesenplan
Weht der Friede still mich an.

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