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Gedichte

Georg Heym: Gedichte - Kapitel 36
Quellenangabe
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typenarrative
authorGeorg Heym
titleGedichte
booktitleGeorg Heym Lesebuch
publisherVerlag C.H.Beck
editorHeinz Rölleke
year1987
isbn3406328288
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120525
projectid63b9d62a
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Widmung

Der du, ein Sturm, mich durchwanderst Tag und Nacht,
Der du in meines Blutes dunkelen Gängen wohnst
Der es brausen macht.

Der dunkel und rätselvoll,
Tief in mir thront.
Ungerührter, der mich zu schauen heißt
Wie nie ein andrer geschaut
Des Sommers Fluren, den Wald
Und die Städte,
Wenn dunkel der Abend graut.
Der du mich durch die Straßen reißt.

Der mein Herz zittern macht. Du.
Wie oft stand ich maßlosen Taumels voll
Wenn dein Fittich rauschte mir zu
Den Ton, den keiner vernahm.
Der du in meinem Herzen wohnst.
Wie lange noch?
Bis du ausfährst eines Tags,
Wie ein dunkeler Rauch,
Und mich verläßt,
Wie die bekränzte Tafel
Nach einem Totenfest.

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