Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Georg Heym >

Gedichte

Georg Heym: Gedichte - Kapitel 33
Quellenangabe
pfad/heym/gedicht2/gedicht2.xml
typenarrative
authorGeorg Heym
titleGedichte
booktitleGeorg Heym Lesebuch
publisherVerlag C.H.Beck
editorHeinz Rölleke
year1987
isbn3406328288
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120525
projectid63b9d62a
Schließen

Navigation:

Ich verfluche dich, Gott ...

Ich verfluche dich, Gott; alter Narr in dem Flitterstand.
Blutig Gespenst. Einsamer Nachtwandrer, du.
Du eilst durch die Himmel ohne Rast, ohne Ruh.
Nach neuer Pein stets zermarterst du deinen Verstand.

Und bin ich auch wie ein chinesischer Delinquent
Bis in den Hals vergraben und habe die Hände nicht frei,
Wenn die Leiden wie Ratten mich beißen, du hörst keinen Schrei,
Du sollst keine Träne sehn, die über die Wange mir rennt.

Ich bin doch besser daran, als du, alter Tyrann.
Ich kann sterben. Ich geh in der Schatten Tal
Im Triumph. Ich schlafe bei Lethe. Du, armseliger Mann
Bist ewig. Und ewig währt deine grause Qual.

 << Kapitel 32  Kapitel 34 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.