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Otto Erich Hartleben: Gedichte - Kapitel 126
Quellenangabe
typepoem
booktitleAusgewählte Werke Band 1
authorOtto Erich Hartleben
year1911
publisherS. Fischer Verlag
addressBerlin
titleGedichte
pages222
created20120130
sendergerd.bouillon@t-online.de
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6
Aus einem Briefe

                                        . . . und das üppige Haar
und mehr denn alles deine nächtigen Augen,
die saugenden Sterne . . . Wahrlich, Jessica,
ich bin noch nie so kindisch stolz gewesen,
als da ich dir, du wundervolle Hexe,
als da ich deinen siegesleuchtenden Reizen
und deinen fordernden Blicken widerstanden.

Nun wär ich tot für dich? – O könntest du hören
das gelle Lachen, das ich einsam lache
mir selbst zum Hohne! – Jessica! Verzeih!
Verzeih! Ich war ein Tor! Ein Narr! Ein Sünder!
Verzeih! Und wenn du diese Worte liest,
so wisse, daß die Reue mich verzehrt,
und wisse, daß ich wiederkehren werde,
und daß ich deine Knie umklammern werde
voll Büßerglut! . . .

 


 

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